Biographisches

Bernd Delbrügge und Oma Schauer, Foto: Silvia Lamprecht

“Mit 15 habe ich auf Schulparties Musik von James Brown und Ike & Tina Turner aufgelegt, man wollte aber lieber auf ‘Lady in Black’ von Uriah Heep engtanzen. Das beendete meine noch junge DJ-Karriere.”

Seinen Soulmusik-Traum erfüllte sich Bernd Delbrügge etliche Jahre später mit Gründung der Soulcats. Dann jedoch nicht auf dem Plattenteller, sondern live, in Farbe und mit 12 Musikern auf der Bühne. Die Soulcats avancierten schnell zur rheinischen Kultband und wurden unter seiner Leitung die Studioband der RTL Nachtshow. Seine “Charismatische Bühnenerscheinung” (Süddeutsche Zeitung) stellte “Kölns bekanntester Saxophonist” (Express) in den Dienst so unterschiedlicher Künstler wie Nina Hagen, Dr. Feelgood, BAP, Bobby Byrd, Guildo Horn. Bernd Delbrügge trat auch als Autor in Erscheinung. Der Ullstein Verlag veröffentlichte 1999 seinen Debut-Roman “The Show Must Go On”, im gleichen Jahr erschien die CD “Music For Unknown Movies”.

Zu Beginn der 2000er Jahre wurde seine Musik elektronischer. Mit den floorJIVERS spielt Bernd Delbrügge seit 2003 Nu-Jazz und electric Lounge Music. Auf einer Tournee in Bosnien wurde auf ihn geschossen, trotzdem schafften es die floorJIVERS bis in die Pariser Oper, nach Dubai und Jordanien. Die Band brachte drei CDs heraus, ihr Debut-Album “e-STYLEZ” wurde CD der Woche auf WDR 5. Die floorJIVERS sind auf zahlreichen Compilations im In- und Ausland vertreten.

Nach langer Bandpause formierte er 2014 die Soulcats zusammen mit BAP-Bassist Werner Kopal neu. Mit der Bernd Delbrügge Band spielt er einen Stilmix aus Soul-Jazz, Boogaloo und R’n’B, und im Bernd Delbrügge Duo stehen Jazz und Artverwandtes von Duke Ellington bis Tom Waits auf dem Programm. Neben seiner Tätigkeit als Saxophonist tritt Bernd Delbrügge auch als Sänger in Erscheinung.

Last but not least gibt es ein Solo– und ein DJ-Saxophon Programm. Man kann also nicht behaupten, Herr Delbrügge läge auf der faulen Haut. Außerdem fotografiert er gut und gerne. Nicht ohne Grund nennt ihn der Kölner Stadtanzeiger einen Multitasker.

“Das schönste an meinem Beruf ist, dass ich – wenn ich will – jeden Tag etwas neues ausprobieren kann. Oder um es mit Frank Zappa auszudrücken: Ich habe den besten Job der Welt, ich bin Entertainer.”

   

Saxophonist für Hochzeit, Geburtstag, Privat- und Firmenparty, Club- und Kulturevent in Köln, Düsseldorf, NRW, deutschlandweit, international.