Presse

KÖLNER STADTANZEIGER 
Nach 14 Jahren sind die Soulcats auf die Bühne zurückgekehrt. Gut, dass sie es getan haben. Beim Konzert im Stadtgarten glänzten die groovenden Hit-Verwerter mit einer exquisiten, frischen Programm-Mischung. Erstaunlich, dass selbst Nirvanas „Smells like teen spirit“ derart umgestrickt funktioniert. Im Zugabenteil zeigte sich noch einmal die ganze Bandbreite: Da prallte der 68-er Hit „Son of a Preacher Man“ auf Pharrell Williams’ „Happy“, den Renner der Saison – und es passte.

KÖLNER STADTANZEIGER 
Ein Jahr ist es her, dass Saxofonist Bernd Delbrügge und BAP-Bassist Werner Kopal ihre legendäre Partyband wiederaufgelegt haben. Beim Konzert in der ausverkauften Kulturkirche als Gastsänger mit dabei: Gerd Köster. Was menschlich offenkundig passt, das geht auch musikalisch gut zusammen. Während Delbrügge eines von vielen virtuosen Soli des Abends ins Tenorsaxofon bläst, flankieren die Soulcats Sängerinnen Titia Handoko und Julia Binder kraftvoll die facettenreiche Reibeisenstimme Kösters. Nach rund zweieinhalb Konzertstunden stand fest: Das schönste Geburtstagsgeschenk haben sich die Soulcats gemacht, indem sie Köster geholt und Experimentierfreude bewiesen haben. 

KÖLNER STADT ANZEIGER
Wenn die floorJIVERS aufspielen, dann wird das Leben leichter. Im besten Fall hebt der geneigte Zuhörer sogar ein wenig ab, im Geiste, versteht sich. Bandchef und Saxophonist Bernd Delbrügge, Trompeter Ebasa Der Meister, Fender-Rhodes-Pianist Easy Rhodes und Dr. Green, turntables und electronics, knüpfen raffinierte Klangteppiche. Und wer sich drauf einlässt, der fliegt mit. Warum Sängerin Christiane von Kutzschenbach, die aus München angereist kam, noch nicht zum Weltstar avanciert ist, verwundert sehr. Ihr verführerischer, leicht brüchiger, aus der Tiefe der Seele hervorbrechender Vortrag rieb sich aufregend mit den relaxten Sounds der floorJIVERS. Für kreative Kontraste sorgte zudem die Show des Kölner Videokünstlers Uli Sigg. Zur entspannt fließenden Musik lieferte er rasant geschnittene, scharfkantige Bilder aus Natur und Industriewelten. Am Ende der Live-Aufführung von „blue-TRAXS“ war klar: Das Album bietet entspannten, aber niemals oberflächlichen, höchst detailreichen „Electro-Lounge“, bei dem es viel zu entdecken gibt. 

KÖLNER ILLUSTRIERTE 
Im verflixten siebten Jahr ihres Bestehens ist keinerlei Unstimmigkeit bei der Kölner Combo zu hören: Im Gegenteil, die Jungs um Gründer und Saxofonist Bernd Delbrügge sind bei „blue-TRAXS“ so was von „in tune“. Das Album hat sowohl musikalisch als auch in Sachen Produktion bzw. Sound internationales Niveau. 

SOUND & IMAGE 
So werden Dub, Jazz, House, Old-School und Funk homogen zusammengeführt, ohne dass man an dieser Gemengelage etwas auszusetzen hätte. Keine Selbstverständlichkeit, wie man im Zuge der allgemeinen Crossover- und Fusion-Welle meinen sollte. Denn es kommt eben immer ganz drauf an, wie smart man mit dieser Kommerz-Falle umgeht. Schnell macht man da nämlich eine Bauchlandung in den Untiefen einer Till-Brönner-Nippes-Show. Die floorJIVERS aber behalten dank ihrer szenigen Erdung immer den nötigen Kontakt zum Unkonventionellen und zeigen dem Jazz-Mainstream gekonnt die kalte Schulter. Als besonderes i-Tüpfelchen auf der Gästeliste sind dann noch zwei Damen zu nennen: Sängerin Christiane von Kutzschenbach veredelt so manchen Track mit ihrer elegant-lässigen Stimme, und Nina Leonards Geige fügt sich passgenau in den Trance-Reggae-Track kurz vor Ende dieser knuffigen CD ein. 

CD AKTUELL 
Längst hat der Sound des mit hochkarätigen Gastmusikern gespickten Projektes bundesweit seine Fans gefunden, Auskopplungen aus dem Debüt fanden sich auf vielen nationalen und Internationalen Compilations. Dass die Idee, elektronische DJ-Tracks mit traditionell gespielten Instrumenten wie Fender-Rhodes, Saxofon und Trompete zu kombinieren, noch viele Überraschungen birgt, beweist das zweite Album blue-TRAXS. Auch hier bleiben sich die floorJIVERS treu, und wenn die Münchner Sängerin Christiane von Kutzschenbach Peggy Lees “Fever” zu Old-School-Bläsern und einem veritablen House-Beat zum Besten gibt, dann ahnt man, dass der Dancefloor die wahre Heimat der floorJIVERS ist. 

WDR 5 jazz twenty 5
Sendefeature zu “e-STYLEZ”, CD der Woche: Hier vermischen sich francophile Akkordeonsequenzen mit arabesquen Saxophonmelodien „Marseille“, Dub-Style mit klassischem Funk-Jazz „Paris-Dakar“, oder Deep House mit Soularrangements „The Dreamer Part II“. 

WESTZEIT 
Kann, darf man heute Ritchie Havens’ “Freedom” im Designeranzug abends im Lounge Club, in der gedimmten Chill-Out-Area, in Woodstock-Diktion vortragen? Dürfen darf man vieles, können muss man, wie die floorJIVERS vormachen. Mundgeblasene Saxophone und Trompeten hängen sich an den Hammond-Organ Sound der Band, und im Bauch zu spüren ist der “Freedom Jazz Dance” von Eddie Harris, ein Super-funky-groovy-Alltime-Hit, hier für den Dancefloor neu eingerichtet. Das Debüt ist gelungen. 

KÖLNER STADT ANZEIGER 
Entspannt und mit viel Gefühl. Es ist „Easy Listening“ Musik im besten Sinne: Völlig entspannt und doch virtuos entfalten die floorJIVERS einen Klangteppich, mit dem man ein schönes Stück durch Raum und Zeit fliegen kann. Mit ihrer CD „e-STYLEZ“ haben die floorJIVERS feinste Unterhaltungsmusik vorgelegt. 

JAZZTHING 
Lässig tänzelt der Beat, das Saxofon setzt ein, geschmackvoll drückt der Keyboarder in die Tasten. Die floorJIVERS sind wieder da – mit ihrem neuen, ihrem zweiten Album und dem Mix aus Elektronik und Live-Instrumenten. Dazu lädt sich die vierköpfige Band um den Kölner Saxofonisten Bernd Delbrügge Gäste ein wie die Sängerin Christiane von Kutschenbach, die mit ihrem dunklen Timbre etwas das Reggae-inspirierte “Can IJoin You” veredelt. Entspannte Clubklänge sind beim floorJIVERS-Quartett Trumpf, Stücke nicht nur für die blauen Stunden schmeicheln dem Ohr. Mit “Dubbing The Zoo” gibt es feinen Offbeat, mit “Meditation, wie es der Titel vermuten lässt, Entspannungsmusik, die den Puls beim Hören runterschraubt. 

KÖLNER STADT ANZEIGER 
Gemeinsam begab sich das Quintett auf eine Reise mit ungewissem Ziel. Fest standen vorher nur ein paar Groove-Muster sowie Samples und Tonschleifen – und die Aufforderung zum Tanz. Dann legten die Bläser los, Saxophon und Trompete, trieben sich und den Rest der Band nach vorn. Mit fantasievollem Spiel, mal allein, mal unisono, mal gegeneinander, zuweilen voller Ohrwürmer, meist raffiniert-verwoben gönnten Delbrügge und Ebasa der Band und dem Publikum keine Atempause. Die floorJIVERS nahmen sich heraus, was immer sie wollten: die Freiheit des Jazz, die Unverfrorenheit von Funk, Soul und House und auch die Zeit für minimalistische Trance-Wiederholungen. 

DEUTSCHE-MUGGE 
Die Jazzfreunde kommen hier genauso auf ihre Kosten wie die Fans sogenannter “Chill Out”-Musik oder Disco/Dance-Produktionen. Die Arrangements überzeugen durch ihre klare Linie und qualitativ hochwertiger Produktion. Ein glasklarer Klang läßt die Vermischung von Samples, organischer Instrumente und eingängiger Beats zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen, das den Rezensenten schon beim ersten Hören in seinen Bann gezogen hat. Die Titel sind bis auf zwei Songs (“Fever” von Eddie Cooley/John Davenport und “Whatever Lola Wants” von Richard Adler/Jerry Ross) aus der Schmiede der floorJIVERS. Eine interessante Mischung, die mir in der Form bisher noch nicht zu Ohren gekommen ist. Ab dem 06. März 2009 könnt Ihr die neue CD der Kölner Crossover-Formation in den Läden des Landes erwerben. Gesamtnote: Sehr gut mit Sternchen. 

SHIROKKO 
Mit ihrem Erstling “e-stylez” ist der Kölner Band ein Achtungserfolg gelungen, denn mit ihrem gelungenen Mix aus funky Jazz und Elektronik haben sie sich in die Riege der “NuJazz Formationen” eingereiht. Auf ihrem neuen Album haben die floorJIVERS Verstärkung bekommen: die Sängerin Christiane von Kutzschenbach. Diese fügt dem floorJIVERS-Sound eine interessante Komponente hinzu, macht ihn etwas “kompatibler” für Jazzfans. Doch bauen die Kölner Musiker auch Dub-Elemente ein, was ihren Sound auch für Lounge-Fans interessant macht. So ist das stärkste Stück der CD dann auch der Song “Remember”, dessen mystische Sounds stark an die Dänen Trentemöller und Lulu Rouge erinnern. 

MUSIKANSICH
Die floorJIVERS präsentieren sich mit einer modernen Variante chilligen Jazzes. Die Kölner schaffen dabei sogar das Kunststück, ihre Tracks so interessant zu gestalten, dass man ihnen auch mit dem Wach-Bewusstsein ohne Langweile folgen kann. Dafür sorgt vor allem die Saxophon-Arbeit von Bandkopf Bernd Delbrügge, aber auch Christiane von Kutzschenbach, die einige Titel mit ihrer weichen, dunklen Stimme veredelt und dabei gelegentlich an eine sanfte Grace Jones erinnert. Grandios ihre Interpretation des eigentlich doch schon tot genudelten „Fever“, das von den floorJIVERS in einer super relaxten Version präsentiert wird. „Remember“ ist eine Zäsur im Ablauf des Albums. Das Stück selber hat mit seiner extrem sparsamen Instrumentierung eine Sonderstellung. Vereinzelte Saxofon-Phrasen, ganz wenig E-Piano im Hintergrund und davor sprechsingend die Stimme von Christiane von Kutzschenbach. Hier klingt sie ganz anders, eindringlich, einsam, fast etwas existentialistisch verloren. Ein schöner Einschnitt, der dem Album noch einmal eine ganz neue Nachtatmosphäre verleiht. 

KULTUR-EXTRA 
Wunderschöne harmonische Musik – das ist es, was die vier Jungs der floorJIVERS auf ihrer 2009 bei Westparkmusic erschienenen CD blue-TRAXS zu bieten haben. Die Musiker um den Saxofonisten Bernd Delbrügge schaffen es in knapp 60 Minuten durch ein ausgeklügeltes System von teils elektronisch erzeugten Klangfarben, teils analog eingespielten Instrumenten, den geneigten Hörer in ihren Bann zu ziehen. 

BOCHUMER ZEITUNG 
Rein optisch sind die floorJIVERS in ihren cremefarbenen Anzügen ja schon immer ein Höhepunkt. Aber das alles rückt in den Hintergrund, wenn die Musik erklingt. Der Mix aus jazzigen, clubbigen, souligen Grooves zieht unweigerlich sofort in den Bann. Wenn dann auch noch Reggae und HipHop-Beats ins Spiel kommen sind die Zuhörer längst in einer anderen Welt und vergessen alles um sich herum. Aber irgendwann erinnert man sich wieder, dass diese Band auch wirklich cool aussieht.

KÖLNISCHE RUNDSCHAU 
Man beginnt aufzuhorchen, wenn Anke Beuth der britischen Girlgroup Sugababes mal zeigt, was “Overload” neben Hit- für weitere Qualitäten hat. Im Anschluss schafft es Christina Lux, dem beinahe zu Tode gecoverten “Fly me to the moon” eine ganz eigene, sehr spezielle Note zu verleihen. Den Vogel schießen Delbrügge und Co. schließlich mit Duke Ellingtons “Caravan” ab: Das berühmte Thema wird auf einem Deep-House Teppich geradezu zelebriert und in euphorische Lüfte getragen.

KÖLNER STADTANZEIGER 
Passender hätte der Start in den Mai nicht sein können: Kurz nach Mitternacht brachten die Soulcats ihre Version von „Happy“ auf die Bühne und mehr als 500 Partygäste im New Yorker/DOCK.ONE tanzten beseelt und einfach nur happy  mit. Pharrell Williams Superhit war der fulminante Abschluss einer zweistündigen musikalischen Non-Stop-Reise durch die Rock- und Soulgeschichte. Das Programm traf den Musik- und Tanzgeschmack der Gäste. Man merkte der neunköpfigen Band an, dass sie Spaß auf der Bühne hatte und der übertrug sich schnell auf die Tanzfläche. 

Der Kölner Saxophonist Bernd Delbrügge stellt seine Musikprojekte vor.